Orange PI 2G-IOT | Ein- Ausgänge | GPIO

Das Hardware Interface des
Orange PI 2G-IOT

Die Schnittstellen

Die Macher des Oran­ge PI 2G-IOT leg­ten je zwei seri­el­le und zwei I²C Schnitt­stel­len auf die raspber­ry­kom­for­me 2×20 poli­ge Stift­leis­te.

Beach­ten Sie die Posi­ti­on von PIN 1 !

Die bei­den über /​dev/​ttys1 bzw. /​dev/​ttys2 erreich­ba­ren seri­el­len Schnitt­stel­len las­sen sich auch mit Hard­ware­hand­shake (CTS/​RTS) betrei­ben. Somit kön­nen die­se mit geeig­ne­ten Schnitt­stel­len­bau­stei­nen recht ein­fach z.B. für einen RS485 Bus ver­wen­det wer­den.

Zum Down­load ankli­cken.

Ein SPI Bus und eine wei­te­re I²C Schnittstelle(2) sind im Schalt­plan vor­ge­se­hen, jedoch der­zeit nicht ver­wend­bar. Man könn­te die PINs die­ser Schnitt­stel­len als Ein- oder Aus­gang ver­wen­den. Sobald jedoch die im Schalt­plan vor­ge­se­he­nen Schnitt­stel­len von den Ent­wick­lern ins Betriebs­sys­tem imple­men­tiert wer­den, könn­te es Pro­ble­me mit deren Zuord­nung geben.Die Mas­se­punk­te und Ver­sor­gungs­span­nun­gen lie­gen auf den glei­chen PIN‘s wie auf der Stift­leis­te des Rasper­ry PI.

Initia­li­sie­ren, kon­fi­gu­rie­ren und anspre­chen las­sen sich die PIN’s wie bei Linux üblich, über das Sys­tem­file­sys­tem im Pfad /​sys/​class/​gpio.

Umrechnung der Bezeichnungen in Portnummern

Zur Kenn­zeich­nung der Ports im Schalt­plan wur­den Buch­sta­ben und Zah­len ver­wen­det.
Für die Buch­sta­ben ste­hen fol­gen­de Zah­len­wer­te
A=0 | B=32 | C=96
Addiert man zu die­sen Wert die in der Bezeich­nung fol­gen­de Zahl, erhält man die in /​sys/​class/​gpio zu ver­wen­den­de Port­num­mer.
Als Bespiel hier die Umrech­nung für PIN 7 der Stift­leis­te, der mit GPIO B24 gekenn­zeich­net ist:
Die kor­ro­spon­die­ren­de Bezeich­nung für GPIO B24 im Linux Sys-File­sys­tem ist  /​sys/​class/​gpio/​gpio56. (Berech­net aus 32 (für B) + 24 = 56)

Wie schaltet man z.B. GPIO B24 auf LOW oder HIGH ?

  • Zunächst muß man das Port “moun­ten”
    GPIO Port B24 an PIN 7 der Stift­leis­te wird wie folgt im File­sys­tem zur Ver­fü­gung gestellt:
    echo "56" > /sys/class/gpio/export
  • Ein- oder Aus­gang?
    Und nun wird GPIO Port B24 als Aus­gang defi­niert
    echo "out" > /sys/class/gpio/gpio56/direction
  • Den Aus­gangs­pe­gel defi­nie­ren
    HIGH:
    echo "1" > /sys/class/gpio/gpio56/value

    LOW:

    echo "0" > /sys/class/gpio/gpio56/value
  • Inver­tie­ren der Logik
    Manch­mal ist es not­wen­dig, den Aus­gangs­pe­gel zu inver­tie­ren.
    Das funk­tio­niert dann wie folgt:
    echo "1" /sys/class/gpio/gpio56/active_low

    Wie verwendet man z.B. GPIO B24 als Eingang ?

    • Zunächst muß man das Port “moun­ten”
      GPIO Port B24 an PIN 7 der Stift­leis­te wird wie folgt im File­sys­tem zur Ver­fü­gung gestellt:
      echo "56" > /sys/class/gpio/export
    • Ein- oder Aus­gang?
      Und nun wird GPIO Port B24 als Ein­gang defi­niert
      echo "in" > /sys/class/gpio/gpio56/direction
    • Den Ein­gangs­pe­gel aus­le­sen
      cat /sys/class/gpio/gpio56/value

Der geheimnisvolle PIN 12

Der Ver­such mit GPIO B5 zu arbei­ten wird schei­tern. Das Betriebs­sys­tem hat die­ses Port als Aus­gang geschal­tet und ver­wen­det dies zur USB Kon­trol­le.

Port Verwendung prüfen

cat /sys/kernel/debug/gpio/

Hier­mit lässt sich der Zustand der ver­wen­de­ten Ports ermit­teln.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sicherheitsprüfung *